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Kunstausstellungen im Palatin Foyer mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region

Kunstausstellungen im Palatin

Neben den Kulturveranstaltungen, die zum kulturellen Leben in Wiesloch und der Region beitragen, bietet das Palatin auch eine Ausstellungsfläche für Kunstausstellungen jeder Art. In regelmäßig wechselnden Ausstellungen können Künstlerinnen und Künstler in den Räumen das Kongress- und Kulturzentrums ihre Kunst in Wiesloch präsentieren. Nicht nur Bilder, sondern auch Skulpturen werden in den Gängen und dem kleinen Foyer des Hauses präsentiert. Jede Ausstellung wird mit einer Vernissage eingeleitet.

Sie haben Interesse an den Kunstausstellungen oder möchten sogar selbst Ihre Kunst im Palatin ausstellen? Dann wenden sie sich gerne an kultur@palatin.de

Nun folgt ein Blick auf eine Auswahl vergangener Kunstausstellungen im Palatin in Wiesloch.

In ihrer Ausstellung „bunt – farbig – koloriert“ von Januar bis April 2024 zeigt Genia Ruland sehr unterschiedliche Bilder. Sowohl, was die Themen angeht, als auch das Material, die Technik und die Formate. Vielleicht fragen sich die Betrachtenden bei dem einen oder anderen: „Das soll Kunst sein?” und antworten „Das kann ich auch!” Frei nach Josef Beuys, ist jeder Mensch eine Künstlerin, Männer sind mitgemeint.

Was ist ein Kunstwerk? Wenn man Bilder ausstellt, die zu Hause gemalt worden sind? Und was ist, wenn alles in der Schublade bleibt? Ist das immer noch Kunst? Van Gogh (kein geringerer) hat bis zu seinem Tod keinen finanziellen Erfolg mit seinen Bildern gehabt. Ist also dann ein Bild erst ein Kunstwerk, wenn es den Besitz wechselt, also verkauft wird? Wer macht denn ein Bild zum Kunstwerk? Die Betrachtenden, die KäuferInnen, die AusstellerInnen? Vielleicht die KunsthistorikerInnen oder das Auktionshaus?

Die Künstlerin selbst stellt zunächst mal nur ihr Material mit dem sie sich beschäftigt hat zur Verfügung. Wenn man davon leben kann, weil die Bilder verkauft werden, umso besser. Rulands Vorstellung von Kunst ist die des belgischen Malers Rene´ Magritte. Eines seiner Werke heißt „Ceci nést pas une pipe”, das ist keine Pfeife. Auf dem Bild ist eine Pfeife, also eine Tabakspfeife zu sehen. Wieso schreibt er genau auf sein Bild, dass das keine Pfeife wäre? Was denn sonst? Was wir sehen ist: Farbe verteilt auf einer Leinwand. „Glotzt nicht so romantisch” könnte Bert Brecht zitiert werden. Ein hoch gelobter Künstler, dessen Werke für den normal Sterblichen unbezahlbar sind, nahm einen Eimer Farbe und – schwupp – kippte ihn auf die Leinwand. Fertig war das Kunstwerk. Wer war’s: Jackson Pollock, der viele Nachfolger hatte.

Auch Rulands Bilder haben solche Elemente. Eigentlich ist es wirklich nur Farbe auf geeignetem Papier. Ceci n’est pas une … …. Foto. Gucken Sie ruhig kritisch hin.

Genia Ruland ist eine Künstlerin, die seit 1988 in Wiesloch lebt. In der Werkkunstschule Mannheim hat sie u.a. bei Berger-Bergner studiert. In Ludwigshafen hatte sie eine eigene „Galerie für Kunst und Kunsthandwerk“. Sie war langjährige Vorsitzende der Künstlergruppe Wiesloch/ Walldorf aus der vor einiger Zeit die „WieArt“ hervorgegangen ist. Bekannt war sie in Wiesloch vor allem mit ihren Installationen im öffentlichen Raum. Ausgestellt hatte sie auch im Landtag in Stuttgart. Alljährlich bietet sie Kunstreisen zu den großen Messen in Karlsruhe, Basel und Köln an. Genia Ruland unterrichtet in Heidelberg.

„Do you see the light?“ – Ladies Rat Pack Gemeinschaftsausstellung

Großformatige Bilder mit intensiven Farbkompositionen treffen auf Holzskulpturen und Gussobjekte: Das ist Ladies Rat Pack! Von Oktober bis Dezember 2023 waren die Werke der beiden Künstlerinnen Sabrina Ferwagner und Carmen Monika Schlund im Palatin zu sehen.

In der Ausstellung “Do you see the light?” trafen Formen von klassisch bis abstrakt, bunte Farben, Glow Art und Mixed-Media-Elemente auf geschwungene Körper, auf Ecken und Kanten – mal bereichert die Farbe auf den Leinwänden die Skulpturen, mal sind es die Objekte selbst, die in Farbe gestaltet sind.

Zentrales Thema in den Werken der Künstlerinnen ist das Licht. Innovative Techniken und Materialien werden benutzt, um mit Licht zu arbeiten und immaterielle Erfahrungen zu schaffen. Das Licht wird hier als eigenständiges Medium betrachtet, um die Wahrnehmung zu verändern und neue Dimensionen zu schaffen. Die Ausstellung ludt die Betrachtenden auf eine Reise der Formen und Farben, der Schattierungen und der Kontraste, dem Spiel Licht und Dunkelheit ein.

Ein besonderes Highlight war die Vernissage. Nach der offiziellen Eröffnung und Laudatio luden die Künstlerinnen zur After Art Party mit DJ Pete ein. Mit Tracks von z.B. Charlotte de Witte und Kollektiv Turmstraße, gepaart mit Techno Hits aus den 90ern ging es auf eine Reise der elektronischen Musik.

Carmen Monika Schlund arbeitet in der abstrakten Kunst und erschafft Collagen, Bilder, Installationen, Plastiken, schreibt Gedichte, Prosa und Kurzgeschichten und fotografiert. Ihre Kunst ist modern, impulsiv und lebendig. Sie ist besonders interessiert an neuen Techniken wie Glow Art und betrachtet Kreativität als Atem des Göttlichen, Schweiß des Arbeiters, Tränen der Leidenschaft und Farbe der Träume.

Sabrina Ferwagner arbeitet als Bildhauerin in Holz auf Malschenberger Wiesen und in Ton und Stein. Sie setzt sich in ihren Werken mit dem Menschen und den verschiedenen Facetten und Ebenen seines „Seins“ auseinander. Von der Anatomie des menschlichen Körpers über die tiefenpsychologischen Prozesse seiner Seele, seinem Unbewussten, den unterschiedlichen Entwicklungsprozessen und seinem Verhalten als soziales Wesen in der Gesellschaft, was auch eine Gesellschaftskritik mit beinhalten kann. Sie möchte versteckte Gefühle und Botschaften sichtbar machen und den Betrachter zur Selbstreflexion anregen.

Ausstellung „Lichtblicke“ von Klaus Bast

 

Von Juni bis September 2023 waren im Palatin Skulpturen und Acrylmalerei von Klaus Bast zu sehen. Unter dem Titel „Lichtblicke“ präsentierte der Wieslocher Künstler eine Auswahl eigener Werke aus verschiedenen Schaffensperioden. Neben Skulpturen aus vielfältigen Stein- und Holzmaterialien wurden auch großformatige Acrylbilder gezeigt.

„Meine Kunst soll etwas aussagen“, sagt Klaus Bast, der die Grundlage seiner Arbeiten oft in sozialen Themen findet. In seiner Acrylmalerei beschäftigt er sich mit den großen Themen unserer Zeit wie Umweltverschmutzung, Klimawandel und den globalen Migrationsbewegungen. Die naturnahen, dunkel gehaltenen Bilder spielen mit Lichteinfall und Struktur und offenbaren erst bei näherer Betrachtung ihr enormes Farbspektrum. Auf diese Weise zeigen die Bilder den Betrachtenden auch Licht und Hoffnung auf. In der Ausstellung im Palatin zeigte Bast erstmals auch seine frühen Arbeiten und Erstlingswerke. Die Betrachtenden konnten sich so auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Entwicklungsstufen seiner Kunst begeben.

Klaus Bast wurde 1948 in Heidelberg geboren und interessierte sich schon in seiner Jugend für Kunst. Das eigene Schaffen begann mit Bleistift- und Kohlezeichnungen. Später folgten Ölbilder im Stile des Phantastischen Realismus. Ab 1994 widmete er sich verstärkt der Stein- und Holzbildhauerei. Für die Künstlergruppe wieArt Rhein-Neckar e. V. ist er als künstlerischer Leiter und Kurator tätig. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, zuletzt 2022 im Wasserschloss Bad Rappenau.

Ausstellungseröffnung mit der Oftersheimer Künstlerin Natalie Sauerwein im Palatin

Verändert Kunst die Wahrnehmung? Welche Macht haben Bilder? Was macht Malerei mit dem Betrachter? Alles Fragen, die so theoretisch nicht sind. Vielmehr avancieren diese zum sinnlichen Erlebnisprozess, wenn die Künstlerin Natalie Sauerwein zu ihrer Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 27. November 2019 ins Best Western Plus Palatin Kongresshotel einlädt.

Kunst als perfekte Nachahmung der Wirklichkeit: Die Oftersheimerin hat einen hehren Anspruch: „Ich male deine Schönheit, deine Emotionen, deine Seele“, erklärt sie ihre ambitionierten Ziele. Vom Ergebnis können sich jetzt die Besucher des Palatins bis einschließlich Februar in den Räumlichkeiten des Palatins überzeugen können. Die 39-Jährige schöpft, wie sie gesteht, „aus einer unendlichen Quelle“, wenn sie an der Staffelei steht. „Ich male, seit ich denken kann. Schon als Kind war die Kunst meine kleine Welt.“ Während andere mit Puppen oder Autos spielten, griff sie zur Farbpalette. Und heute? „Kunst bietet uns die Möglichkeit, zu unserer eigenen Bestimmung zu finden, und zwar nicht über die Gesetze von außen, sondern auf dem Wege selbst verantworteter und gestalteter Wahrnehmung“, so die tiefenpsychologische Erklärung der in Russland aufgewachsenen und seit 1997 in Deutschland lebenden Künstlerin. Ihre Werke sprechen mit den Sinnen des Betrachters. „Um das Sehen zu verstehen, müssen wir die Sinnestätigkeit selbst als einen geistigen Prozess begreifen“, erklärt Natalie Sauerwein. Ihr Appell an den Betrachter: In Bewegung bleiben, um die Konstellation des Bildes und damit dessen Kontext zur Welt immer wieder neu auszuloten. Hat Natalie Sauerwein eine Mission? „Ich glaube an die Kraft der Kunst, Menschen zu berühren und ihnen eine Vorstellung davon zu geben, was sie aus ihrem Leben machen können.“

Kunstausstellung „Quadrat im Kreis“

Mit einer neuen Ausstellung bietet das Palatin einem weiteren regionalen Künstler die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Vernissage mit Mario Schemenauer findet am 18. Januar 2018 statt.

Am 18. Januar 2018 eröffnet Mario Schemenauer im Palatin seine Ausstellung „Quadrat im Kreis“. Der 1987 in Heidelberg geborene Künstler wuchs in Wiesloch-Baiertal auf und ist seit 2015 in Schwetzingen als Zahnarzt tätig. Ob mit Acrylfarbe auf Leinwand oder mit Fineliner auf Papier, ob mit klarem Strich oder mit willkürlichem Pinselschwung: Stets versucht Schemenauer in seinen Werken die so oft zum selbigen Zeitpunkt vorliegende Komplexität sowie Simplizität in vielen Situationen des Lebens wiederzugeben: „Dieses vermeintliche Paradoxon kann nur von jedem einzelnen Menschen selbst, Tag für Tag, Situation für Situation, erkannt und eventuell aufgelöst werden. Doch stets sollte sich jeder von uns davor hüten, sei es aus Verantwortungslosigkeit oder aus reiner Bequemlichkeit, vorschnell zu einem Ergebnis zu gelangen“, so der Künstler.

„S(ch)ichtweise“ – Ausstellung der Künstlerin Margit Berger im Palatin

Ab dem 15. Februar 2016 stellt die Künstlerin Margit Berger aus Dielheim ihre Kunstwerke im BEST WESTERN PLUS Palatin aus. Charakteristisch für die Kunst von Margit Berger ist die Lust am Experimentieren, ihre Kunstwerke entstehen durch unterschiedliche Materialien und wechselnden Techniken.

Seit mehreren Jahren widmet sie sich nun schon der Kunst, sprich der Malerei und der Steinbildhauerei. Ihre Bilder malt sie intuitiv, emotional und spontan, außerdem legt sie großen Wert auf die Harmonie von Form und Farbe. Die Kunstwerke der Künstlerin entstehen aus einem mehrschichtigen Arbeitsprozess, Farbschicht wird über Farbschicht gelegt. Dabei arbeitet Margit Berger mit Kratzspuren und transparenten Mal-Schichtungen, die auf die Tiefe des Bildes aufmerksam machen. Ebenso gehen filigrane Materialien Verbindungen mit pastosen, sandigen Farbschichten und krustigen Spuren ein.

Das Spiel mit Abstraktion und Gegenständlichkeit fesselt den Betrachter und lässt eine gewisse Spannung entstehen. Margit Bergers Idee hinter ihren Kunstwerken ist, ihre Stimmungen, ihre Spontanität und ihre Ideen durch sie zum Ausdruck zu bringen. Die Künstlerin lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin und Sport-Dozentin in Dielheim. Seit 2012 besitzt sie auch ihr eigenes Atelier „Montana“. Sie hat schon an zahlreichen Weiterbildungen bei Künstlern und in Kunstakademien zu Themen wie Steinguss, Steinbildhauerei und Malerei teilgenommen. Zuletzt hat sie ihre Kunstwerke im PZN in Heidelberg-Wiesloch und bei der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach ausgestellt, nun kommen ihre Werke in das BEST WESTERN PLUS Palatin.

Retro Fotografie aus Berlin im Palatin

Im BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel in Heidelberg-Wiesloch sind seit dem  11. Mai 2015 bis zum 10. August 2015 Fotografien von Spooky Sally zu sehen.

Auch im Jahr 2015 dreht sich in Wiesloch/Walldorf zu Pfingsten wieder alles um den Rock’n’Roll und den Look längst vergangener Tage. Da dürfen die Bilder von Spooky Sally im BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel in Heidelberg-Wiesloch natürlich nicht fehlen! Die Berliner Fotografin war vor über 15 Jahren eine der ersten die mit ihren „Cherrymuffin Studios“ der Pin-Up Fotografie in Deutschland eine Heimat gegeben hat. Spooky Sally alias Tanja Ortmaier ist eine junge Fotografin aus Berlin, deren Herz sich ganz den 50er Jahren verschrieben hat; Burlesque, Pin Ups und Diven aus dem Film Noir haben es ihr angetan. Mit viel Liebe zum Detail und aufwendiger Bearbeitung wird aus jedem Foto ein kleines Kunstwerk, dass eine Zeit voller Glamour inszeniert, eine Hommage an ein Verständnis von Weiblichkeit und Männlichkeit, die ohne Scheu und voller Anmut und Stolz von den Frauen und Männern der damaligen Zeit gelebt wurde.

Die Szenerien, die sie im Laufe der Jahre fotografiert hat, haben die unterschiedlichsten Hintergründe: Mal sind es Frauen, die einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen wollten und sich von Sally und ihrem Team umstylen ließen, mal sind es professionelle Retromodels für Werbekampagnen und mal sind es Frauen, die diesen Vintage Look tagtäglich leben und sich authentisch vor der Kamera präsentieren.

Aber sie alle haben etwas gemeinsam: In ihren Portraits erkennt man starke, selbstbewusste und manchmal freche Frauen die gerne mit Klischees spielen, sich dabei aber keinerlei Rollendenken aufzwingen lassen. Sie sind, was sie sind: wunderschöne Pin-Ups. Sallys Bilder sind lebensfroh, frech und voller Details.

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Kategorie Icon Kultur weiss

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