Palatin Impression

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Kunstwerkstatt

Die Kunstwerkstatt ist – in Anlehnung an das Kulturwohnzimmer – eine weitere Plattform für Kunstschaffende, sich in den Räumen und auf der virtuellen Plattform des Palatins zu präsentieren. Hermann Wintoch, ein in Wiesloch-Baiertal lebender Maler, macht den Auftakt zu unserem Fenster in die Wirkstätten, Ateliers und Ausstellungsräume der Künstler.

Das Palatin bietet hiermit eine weitere Schnittstelle zwischen Kunstschaffenden und Publikum, bringt Kreative und Öffentlichkeit zusammen. Mit der Kunstwerkstatt wird mehr geschaffen als eine bloße Ausstellungsfläche, ob vor Ort im Foyer des Kongress- und Kulturzentrums oder digital auf dieser Website. Sie soll den Besuchern Inspiration und Kontemplation bieten und für die Künstler eine Möglichkeit sein, mit dem Publikum, den Betrachtern in Dialog zu treten.

Aktuelle Ausstellung – Irmgard Klamp

Lebensfrohe Acrylbilder, wetterbeständige Skulpturen und Plastiken, die so irgendwie ganz anders sind: Die neue Ausstellung der Künstlerin Irmgard Klamp aus St. Leon-Rot im Palatin bringt viel Farbe und Freude ins Leben.

Die Künstlerin überrascht. Es sind ihre Figuren, die gängige Vorstellungen über Bord werfen: Und dies eigentlich will ja Kunst – den Überraschungsmoment erzeugen, der den Betrachter aus seinem unreflektierten Gedankenstrom herauskatapultiert und den Blick fesselt. Bei den Werken von Irmgard Klamp erzeugt er darüber hinaus auch ein Lächeln, das sich in die Gesichtszüge einschleicht. Wie die Künstlerin arbeitet, was sie inspiriert, welcher Methoden sie sich bedient und was sie mit ihren Bildern und Skulpturen bewegen möchte, erfahren Sie in diesem Werkstattvideo, welches das Palatin-Team gedreht hat. Ein Blick also hinter die Staffelei und ein Zoom auf Materialien wie Beton und Pappmaché, aus denen Irmgard Klamp Werke schafft, die einfach froh machen.

Kunst, die einfach froh macht – das Künstlerporträt:


Hermann Wintoch

Beim Malen will er sich nicht auf eine Kunstrichtung festlegen, will immer wieder Neues erproben, will dem Schaffensprozess keine Grenzen auferlegen. Der Blick in die Werkstatt eines Künstlers ist eine bereichernde Erfahrung. Diesen bei der Schöpfung eines neuen Gemäldes über die Schulter zu schauen, mitzuerleben, wie Pinselstrich für Pinselstrich ein fertiges Bild ergeben, das den Betrachter staunen lässt, ist inspirierend. Hermann Wintoch und das Palatin Wiesloch haben sich nun gemeinsam auf ein gewagtes Experiment eingelassen.

Seit 25 Jahren wirkt Hermann Wintoch in seiner Galerie „Herwi“ in Baiertal, Matthias Eckstein besuchte ihn. Dabei verrät der Künstler, dass er in zahlreichen fernen Ländern der Erde unterwegs war und mit einer Vielzahl von Fotos zurückkehrte, die ihm in seinem Atelier als Vorlage für seine Bilder dienten. Und wie geht er bei seinen abstrakten Bildern vor? „Da fang‘ ich einfach an“, so Wintoch, der auch verrät, gerne auf seiner Dachterrasse zu malen und für ein Bild satte 80 Stunden lang gearbeitet zu haben – so lange, bis von den Pinselborsten fast nichts mehr übrig war.

Von fernen Ländern, Dachterrassen und schwindenden Pinselborsten: Künstlerporträt

 

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