Ab aufs Fahrrad auf eine Tour in eine der schönsten Städte Baden-Württembergs!
Was erwartet Sie?
Erleben Sie die Kurpfalz auf dem Rad und entdecken Sie die Schönheit der Stadt Heidelberg zu Fuß. Neben den ländlichen Radwegen erleben Sie den Kontrast in der belebten Stadt am Neckar, welche Sehenswürdigkeiten für alle Geschmäcker bietet.
Die Radtour nach Heidelberg dauert ca. 1h 15 Minuten und hat eine Strecke von 15 km. Die Radtour führt hauptsächlich auf Fahrradwegen und ist durch die typischen Fahrradwegschilder gekennzeichnet. In Heidelberg selbst, gibt es auf der Straße extra Fahrradstraßen und -ampeln.
Die Tour führt zunächst nach Nussloch, entlang der Kies-Seilbahnen von Heidelberg Cement, weiter nach Leimen, um von dort in den Vorort Rohrbach zu gelangen. Weiter führt ein Weg durch die Weinberge in die Heidelberger Stadt, wobei bis zum Ziel Bismarckplatz noch wenige Kilometer auf der Fahrradstraße gefahren werden.
Streckenbeschreibung
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Geschichtlicher Hintergrund
Die Stadt Heidelberg zählt zu den schönsten Städten Deutschlands. Touristen lieben die malerische Altstadt mit ihren schmalen Gässchen und die majestätische Schlossruine. Die Stadt am Neckar ist jedoch auch für seine Universität berühmt. Die Ruprecht-Karls-Universität wurde 1386 gegründet und ist damit eine der ältesten Universitäten in Europa und die älteste Universität Deutschlands. In der Stadt am Neckar leben rund 160.000 Menschen – das macht sie zur fünftgrößten Stadt in Baden-Württemberg.
Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:
- Heidelberg ist zusammen mit den Großstädten Mannheim und Ludwigshafen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar.
- Heidelberg wurde im Jahr 1196 erstmals schriftlich erwähnt, die Geschichte der Stadt geht jedoch bis die in keltische und römische Zeit zurück.
- vom 14. Jahrhundert bis 1720 war Heidelberg die Hauptstadt der Kurpfalz
- als eine der wenigen deutschen Großstädte überstand Heidelberg den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet und verfügt so über eine unversehrte barocke Altstadt
- die Heidelberger Hauptstraße gilt mit einer ununterbrochenen Länge von 1,6 Kilometern als „längste Fußgängerzone Europas“.
- Eine der Heidelberger Sehenswürdigkeiten ist die Alte Brücke, die 1786 bis 1788 errichtet wurde. Kurz vor Kriegsende wurde sie auf Befehl der Nationalsozialisten gesprengt und 1947 wieder aufgebaut!
Rundgang in Heidelberg
Startpunkt Bismarckplatz Heidelberg
Tipp: Am Bismarckplatz finden Sie viele Möglichkeiten, Ihr Fahrrad abzustellen. Einige Sehenswürdigkeiten (z.B. Schlangenweg, Schloss Heidelberg) sind nicht mit dem Fahrrad erreichbar.
Am Bismarckplatz in Heidelberg startet die längste Fußgängerzone Europas und führt direkt in den Kern der Altstadt und endet am romantischen Heidelberger Schloss. Die kleinen verwunschenen Gässchen laden zum Schlendern und Verweilen in den zwanglosen Cafés ein. Die besonderen Sehenswürdigkeiten von Heidelberg befinden sich in der Altstadt von Heidelberg, welche leicht zu Fuß erreichbar ist.
Tipp: Werfen Sie einige Blicke in die kleinen Nebengassen der Heidelberger Hauptstraße. Auch hier tummeln sich kleine Geschäfte und Cafés.
Heiliggeistkirche und Marktplatz
Im Zentrum der historischen Kernaltstadt gelegen, wird der Marktplatz von der Heiliggeistkirche, dem Rathaus und der Hauptstraße dominiert. In der Mitte des Platzes steht der Herkulesbrunnen, der an den schwierigen Wiederaufbau Heidelbergs nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg erinnern soll.
Die Heiliggeistkirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut und 1398 noch einmal erweitert. So ist das gotische Bauwerk vor allem mit der religiösen und wissenschaftlichen Stadtgeschichte Heidelbergs verbunden. Das Langhaus war lange Zeit das Zuhause der Bibliotheca Palatina, einer der wichtigsten Renaissance-Bibliotheken, und wechselte mehrfach zwischen lutherischem bzw. reformiertem und katholischem Bekenntnis. Zeitweise kam es sogar zu einer Doppelnutzung beider Konfessionen und die Gottesdienste fanden durch eine Mauer getrennt statt. Seit 1936 ist die Heiliggeistkirche ausschließlich evangelisch. Zwischen 1398 und 1515 errichtet und baulich immer wieder verändert, ist die Kirche eine Mischung aus Gotik und Barock. Sie sticht durch ihr relativ schmuckloses Äußeres hervor, wobei sie dabei durchaus monumental wirkt.
Das Highlight der Fassade sind aber unbestritten die kleinen Läden zu Füßen der Kirche. Hier finden Sie allerlei Nippes und Souvenirs.
Im Inneren ist die Heiliggeistkirche ähnlich zurückhaltend gestaltet. Dies war allerdings vor dem Bildersturm im Zuge der Reformation ganz anders. Die Kirche soll sehr reich geschmückt gewesen sein. Vom einstigen Glanz ist lediglich die Kanzel übrig. Wer mag kann gegen eine kleine Spende die 208 Stufen des Kirchturmes erklimmen und von der Aussichtsplattform in 38 Metern Höhe den Blick über die Heidelberg Sehenswürdigkeiten und die Umgebung genießen.
Alte Brücke
Die Alte Brücke ist eines der Wahrzeichen Heidelbergs und eine der am schönsten gelegenen Brücken Deutschlands. Als 1784 die bereits achte Brücke an dieser Stelle durch Hochwasser zerstört wurde, entschloss sich Kurfürst Karl-Theodor 1786 eine neue, diesmal steinerne, Brücke bauen zu lassen.
Die Alte Brücke verbindet seit jeher die Altstadt Heidelbergs mit dem Neckarufer auf der anderen Seite Heidelbergs. Die Brücke überdauerte die Jahre standhaft bis die Wehrmacht sie 1945 in den letzten Kriegstagen sprengte. Doch schon zwei Jahre später war sie wieder aufgebaut und ist heute eine reine Fußgänger- und Fahrradbrücke. Sie ist eine der wenigen noch erhaltenen Steinbrücken. Nicht nur, dass die Alte Brücke sich malerisch in das Neckartal einfügt, sie hält auch einige Heidelberg Sehenswürdigkeiten bereit.

So wird die Altstadtseite vom noch aus dem Mittelalter erhaltenen Brückentor eröffnet. Auf dem zweiten und siebten Pfeiler steht jeweils eine Statue. Die vordere zeigt den Kurfürsten Karl-Theodor, die hintere die römische Göttin der Weisheit Minerva. Beide Stauen sind als Hinweis auf Karl-Theodor und sein Selbstbild zu verstehen.
Das unbestrittene Highlight der Alten Brücke ist jedoch der Brückenaffe: Ein aus Bronze gefertigter Affe, ähnlich einem Pavian, sitzt auf der Balustrade und hält in der linken Hand einen Spiegel während die rechte Hand den bösen Blick abwehrt. Er ist das Symbol für Eitelkeit und Spott und hält dem Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes den Spiegel vor. Der ursprüngliche Brückenaffe – der heutige sitzt erst seit 1979 hier – berührte mit der rechten Hand seinen Hintern. Der Kopf des Affen ist hohl, sodass man den eigenen Kopf hineinhalten kann. Ein besonders beliebtes Fotomotiv. Neben dem Affen sitzen Mäuse.
Tipp: Es heißt, dass wer die rechte Hand des Affen berührt, nach Heidelberg zurückkehren wird. Wer den Spiegel anfasst, wird Wohlstand haben und wer die Mäuse streichelt, der bekommt viele Kinder.
Philosophenweg
Vom Stadtteil Neuenheim auf der anderen Seite des Neckars führt der Philosophenweg ganze zwei Kilometer am Fluss entlang bis auf den Südhang des Heilgenbergs. Auf beinahe der ganze Strecke haben Sie einen wundervollen Blick auf den Neckar, den Königstuhl, das Heidelberger Schloss und Heidelberg selbst.
Eine einzigartige Verbindung von Stadt und Natur. Der Philosophenweg beginnt recht unscheinbar in einer Wohngegend und führt auch die ersten 700 Meter weiter durch die Straßen wohlhabender HeidelbergerInnen. Entlang am Philosophengärtchen – hier finden Sie neben wunderschönen Pflanzen und Blumen auch zahlreiche Reminiszenzen an romantische Dichter wie Hölderlin oder Eichendorff – über einen befestigten, mit Bäumen und Sträuchern flankierten Weg bis hinauf zu den Hängen des Heiligenberges. Da lässt es sich doch wunderbar ausruhen und die Aussicht genießen.
Tipp: Der sogenannte Schlangenweg verbindet die Alte Brücke mit dem Philosophenweg. Du kannst also auch von der Alten Brücke aus zum Philosophenweg gelangen und den Weg so entweder nur ein kleines Stück gehen, oder „rückwärts“. Aber Achtung: Der Schlangenweg ist eng und recht steil. Bänke bieten da eine willkommene Ausruhmöglichkeit.
Die einzigartige Lage des Philosophenweges führt dazu, dass hier ganz eigene klimatische Bedingungen herrschen. Die Temperatur ist hier im Durchschnitt 1,5 Grad höher als in der Stadt. Dies bewirkt, dass am Philosophenweg Pflanzen und Sträucher wie in der Toskana gedeihen können. Und so ist der Weg gesäumt von Pinien, Zitronenbäumen, Zypressen und sogar Palmen.
Der Philosophenweg ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs und sollte bei keinem Rundgang fehlen.
Tipp: Da die Stadt recht klein ist, können Sie die meisten Heidelberger Sehenswürdigkeiten an einem Tag sehen. Ein klassischer Rundgang umfasst den Philosophenweg, den Schlangenweg, die Altstadt, die Alte Brücke und das Schloss Heidelberg.
Kornmarkt
Der Kornmarkt bietet als idyllischer kleiner Marktplatz einen wunderbaren Blick auf das Schloss und liegt diesem zu Füßen. Für diejenigen, die den Weg zum Schloss nicht in Angriff nehmen möchten, bietet der Kornmarkt die optimale Fotokulisse. Für all die anderen befindet sich direkt hinter dem Kornmarkt der Aufgang zur Heidelberger Schlossruine.
Heidelberger Schloss und Schlossgarten

Vermutlich im 13. Jahrhundert zunächst als Burg erbaut, war das Schloss über die Jahrhunderte hinweg zahlreichen baulichen Veränderungen unterworfen. Da es über fünf Jahrhunderte die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz war, hat beinahe jeder Kurfürst seine Ideen wie das Schloss auszusehen habe, umgesetzt. Und so finden sich gotische, Renaissance und klassizistische Elemente. Dass das Schloss heute eher eine Ruine ist, liegt vor allem daran, dass es so oft zerstört wurde. Gleich dreimal in 75 Jahren wurde es verwüstet und niedergerissen – zweimal durch französische Truppen und einmal durch einen Blitzeinschlag. Die Zeitgenossen waren der Restaurierung schließlich überdrüssig und entschlossen sich, das Schloss dem Verfall zu überlassen bzw. den Status quo zu erhalten.
Heute ist die Schlossruine eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland und die erste Adresse unter den Heidelberg Sehenswürdigkeiten. Das Highlight des Schlosses ist übrigens der sogenannte Altan. Hier hast Du nicht nur eine wundervolle Aussicht auf das Neckartal, sondern kannst auch die größte Kuriosität des Schlosses sehen: den Rittersprung. Der Legende nach soll ein Ritter, der in flagranti mit einer Hofdame erwischt wurde, in seiner Verzweiflung aus dem Fenster gesprungen sein, und dabei diesen Fußabdruck hinterlassen haben.
Tipp: Ähnlich wie bei Aschenputtel und ihrem Schuh, soll derjenige, dem der Fußabdruck „passt“, ein glückliches Leben haben. Probieren Sie es doch auch mal.
Weitere Sehenswürdigkeiten
- Bergbahn
- Zoo Heidelberg
- Thingstätte
- Königsstuhl mit Freizeitpark Märchenparadies und Falknerei Tinnunculus
- Studentenkarzer
Auf der Website von Heidelberg finden Sie weitere Sehenswürdigkeiten: https://www.heidelbergmarketing.de/erleben/sehenswuerdigkeiten.html
Gastronomische Highlights
Rund um die Heiliggeistkirche und den Marktplatz finden Sie Restaurants für jeden Geschmack:
Joe Molese – Burger & Co – auf dem Weg zur alten Brücke
Steingasse 16a
69117 Heidelberg
Tel. 06221 6548952
www.joemolese.com
Trattoria Toscana Heidelberg – Italienisch – direkt am Marktplatz
Marktplatz 1
69117 Heidelberg
Tel. 06221 28619
www.trattoria-toscana-hd.de
Der kleine Spanier – Tapas & Co – direkt an der alten Brücke
Untere Straße 28
69117 Heidelberg
Tel. 06221 3541822
www.der-kleine-spanier.de
Vetter’s Alt Heidelberger Brauhaus – für den etwas deftigeren Hunger – auf dem Weg zur alten Brücke
Steingasse 9
69117 Heidelberg
Tel. 06221 165850
www.brauhaus-vetter.de
INSIDER TIPP!!!
Café & Bar Deer – 100 Meter von der Fußgängerzone entfernt
Friedrich-Ebert-Anlage 1
69117 Heidelberg
Reservierungen bitte nur telefonisch!
Tel.: 06221/6733419
E-Mail: post@cafe-bar-deer.de
https://cafe-bar-deer.de
Casa del Caffè – Heißgetränke und leichte Snacks – auf dem Weg zur alten Brücke
Steingasse 8
69117 Heidelberg
Tel. 06221 29969
www.casa-del-caffe.de
Das Palatin wünscht eine schöne Auszeit auf dem Rad und in Heidelberg!
Laden Sie sich unsere Radtour „Heidelberg“ auch gerne als PDF herunter.