{"id":4368,"date":"2023-05-30T14:29:44","date_gmt":"2023-05-30T12:29:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.palatin.de\/?p=4368"},"modified":"2023-08-11T12:18:40","modified_gmt":"2023-08-11T10:18:40","slug":"interview-eckstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/presse\/insights\/interview-eckstein\/","title":{"rendered":"Das Palatin stellt vor &#8211; Matthias Eckstein (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer)"},"content":{"rendered":"<h3><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5482 alignright\" src=\"https:\/\/www.palatin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/palatin-hotel-tagungen-wiesloch-heidelberg-interview-eckstein-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/h3>\n<h3>Woher kannten Sie das Palatin bevor Sie hier angefangen haben?<\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich war die damalige Stellenausschreibung mein erster wirklicher Ber\u00fchrungspunkt mit dem Palatin. Und das obwohl ich zuvor in Leimen gearbeitet habe und in Kronau lebe. Dass ich das Palatin mit seinem vielseitigen Angebot hier das erste Mal so richtig wahrgenommen habe, hat mir gezeigt: \u00d6ffentlichkeitsarbeit ist f\u00fcr uns immens wichtig. Unsere Vielfalt von Kultur \u00fcber Tagung bis hin zum Restaurant ist so gro\u00df. Das m\u00f6chten wir auch f\u00fcr die Region Kraichgau noch mehr nach au\u00dfen tragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Geben Sie uns doch mal einen Einblick in den Alltag eines Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers.<\/h3>\n<p>Es klingt wie ein Klischee aber es ist so: <strong>kein Tag ist wie der Andere<\/strong>. Ich beschreibe Ihnen mal einen Tag, der einem \u201eklassischen Tag\u201c wohl am n\u00e4chsten kommt.<\/p>\n<p>Das Palatin ist in unterschiedlichste Abteilungen aufgeteilt. Weil es mir wichtig ist, nah am Geschehen zu sein, besuche ich im Laufe des Vormittags nacheinander die Abteilungen.<\/p>\n<p>Ich beginne am Empfang, dann folgen K\u00fcche und Service. Die Kolleginnen und Kollegen geben mir Updates, Input und Infos zum Alltagsgesch\u00e4ft. Als n\u00e4chstes schaue ich im Technik-B\u00fcro und im Kultur- und Veranstaltungs-B\u00fcro vorbei. Oft sprechen wir \u00fcber anstehende Veranstaltungen, planen und tauschen Ideen aus. Zus\u00e4tzlich kommt dann leider viel zu h\u00e4ufig die notwendige Begehung aktueller Baustellen dazu.<\/p>\n<p>Bevor ich meine \u201eB\u00fcroarbeit\u201c starte, spreche ich mich noch mit Herrn M\u00fcller, unserem stellvertretenden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, und Frau Neureither, unserer Personal- und Buchhaltungsleiterin ab. Dann geht es f\u00fcr mich ins B\u00fcro. Hier widme ich mich dann dem \u201ePapierkram\u201c.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen im Mitarbeitendenkreis (Danke an die K\u00fcche f\u00fcr die tolle Versorgung) habe ich dann entweder verschiedenste Termine oder ich beantworte l\u00e4ngere E-Mails. Ansonsten befasse ich mich nat\u00fcrlich auch mit den Unternehmenszahlen \u2013 was \u00fcbrigens spannender ist als es klingt!<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus \u00fcberbringe ich Gl\u00fcckw\u00fcnsche zu Geburtstagen und Jubil\u00e4en an unsere MitarbeiterInnen; und darf mich ab und zu mal mit K\u00fcnstlerInnen zu anstehenden Ausstellungen austauschen und mit Ihnen deren Vernissagen absprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was macht Sie als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer aus?<\/h3>\n<p>Personalf\u00fchrung hat f\u00fcr mich oberste Priorit\u00e4t. Mit <strong>mehr als 80 Mitarbeitenden<\/strong> hilft es, wenn man wirklich versucht die spezifischen Herausforderungen zu kennen, denn nur so kann man auch L\u00f6sungen finden und vorankommen. Die notwendige sogenannte \u201eMenschenkenntnis\u201c, ist dabei f\u00fcr mich Weg und Ziel, denn diese ist (zumindest mir) nicht in die Wiege gelegt. Ansonsten w\u00fcrde ich sagen, dass mich ein hohes Ma\u00df an Selbstorganisation ausmacht. Dazu geh\u00f6rt es, dass ich mich selbst in Sachverhalte einlese, mir Dinge selbst beibringe und diese im Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen sch\u00e4rfe und \u00fcberpr\u00fcfe.<\/p>\n<p>Gerade die Einbindung meiner Abteilungsleitungen in Entscheidungsprozesse ist unabdingbar. Da eine reine \u201eVon-oben-nach-unten Befehlsstruktur\u201c weder der Vielfalt der Aufgaben im Palatin, noch den Kompetenzen der Kolleginnen und Kollegen gerecht werden k\u00f6nnte. D.h. man muss delegieren k\u00f6nnen, was das Vertrauen in Andere und die F\u00e4higkeit sich selbst zur\u00fcck zu nehmen voraussetzt. All dies trotz vollumf\u00e4nglicher Verantwortung. Das notwendige Verh\u00e4ltnis von<strong> gegenseitigem Vertrauen<\/strong> kann man meiner Meinung nach nur durch Offenheit, Loyalit\u00e4t und Verl\u00e4sslichkeit erreichen. Zudem hilft es nat\u00fcrlich, wenn man Freude am Kommunizieren hat und sich schnell auf neue Dinge einstellen kann.<\/p>\n<p>Ach ja, auch wenn das jetzt wahrscheinlich keiner h\u00f6ren m\u00f6chte: Als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer brauche ich viel Mathe. Wenn man ein gutes Zahlenverst\u00e4ndnis hat, spart man viel Zeit f\u00fcr andere Dinge. Das ist echt hilfreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was ist f\u00fcr Sie das Beste am Palatin?<\/h3>\n<p>Das sind die Mitarbeitenden. Sie sind das Beste am ganzen Job. Man k\u00f6nnte denken, dass das jetzt einfach so daher gesagt ist \u2013 ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil, die<strong> t\u00e4gliche Zusammenarbeit mit den MitarbeiterInnen<\/strong> ist f\u00fcr mich am erf\u00fcllendsten, am spannendsten und am vielf\u00e4ltigsten. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass alle Mitarbeitenden gesehen werden und Verst\u00e4ndnis erfahren. Nur dann kann man sich <strong>als Teammitglied mit dem Unternehmen identifizieren<\/strong>. Alle, die hier im Palatin besch\u00e4ftigt sind sollen sich, soweit sie es m\u00f6chten, <strong>im Sinne des Palatins selbst verwirklichen<\/strong> k\u00f6nnen. Das bedeutet aber auch, dass man schaut, was gut f\u00fcr das Unternehmen ist und was man selbst dazu beitragen kann. Aus diesem Grund unterst\u00fctzen wir unsere MitarbeiterInnen jederzeit bei <strong>Weiterbildungen<\/strong>.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Sie sind ja sehr kunstbegeistert und \u00fcbernehmen die Betreuung der K\u00fcnstlerInnen f\u00fcr die Vernissagen pers\u00f6nlich. Haben Sie denn Lieblingsk\u00fcnstlerinnen im Sinne von Malern\/Malerinnen?<\/h3>\n<p>Aus der Region hat mich der K\u00fcnstler unserer <strong>Comictage<\/strong>, Christopher Tauber, beeindruckt. Mit ihm durfte ich auch ein sehr spannendes Interview f\u00fchren.<\/p>\n<p>Prinzipiell mag ich Kunst, die versucht Blickwinkel zu ver\u00e4ndern oder zu schaffen \u2013 in diesem Sinne bin ich eher konservativ und begeistere mich am meisten f\u00fcr <strong>Surrealismus und Kubismus<\/strong>. Besonders angetan haben es mir die Werke von Paul Wunderlich wobei ich mich nat\u00fcrlich auch nicht dem Charme der ganz Gro\u00dfen wie (Ren\u00e9 Fran\u00e7ois Ghislain) Magritte, (und Salvador Felipe Jacint) Dal\u00ed und Picasso entziehen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Beschreiben Sie das Palatin in 3 Worten.<\/h3>\n<p>Es klingt vielleicht ein bisschen abgedroschen, aber mir fallen zuerst \u201evielseitig\u201c und \u201espannend\u201c ein. Und das dritte Wort h\u00f6rt sich erst mal hart an, \u201eherausfordernd\u201c. Ich meine damit, dass das Palatin aufgrund seiner Vielseitigkeit auf sehr vielen Ebenen sehr viel Einsatz erfordert. Diesen Einsatz geben wir aber auch wirklich gerne und<strong> brennen f\u00fcr das was wir tun<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie kommen Sie zur Arbeit?<\/h3>\n<p>Wegen meiner Knieoperation werde ich momentan von meiner Frau gefahren.<br \/>\nAnsonsten fahre ich aber <strong>mit dem Fahrrad zur Arbeit<\/strong>. Ich w\u00fcrde nat\u00fcrlich gerne t\u00e4glich mit dem Fahrrad kommen. Das schaffe ich leider nicht immer. Vier Mal die Woche mit dem Rad und einmal mit dem Auto, ist immer noch eine ganz gute Quote, w\u00fcrde ich sagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was ist das Beste an Ihrem Job?<\/h3>\n<p>Eindeutig die<strong> Vielseitigkeit<\/strong>. Eine der besten Seiten an meinem Job ist, dass ich die Chance habe, mich in unterschiedliche Bereiche einzuarbeiten. Man kommt so mit den verschiedensten Menschen zusammen. Da sind zum einen unsere Mitarbeitenden, die so vielf\u00e4ltig sind wie das Palatin selbst. Zum anderen lerne ich auch au\u00dferhalb des Palatins viele Leute kennen, von Personen, die bei der Stadt arbeiten und sich unglaublich f\u00fcr Wiesloch einsetzen, \u00fcber Zulieferer und nat\u00fcrlich die Vereinsverantwortlichen, K\u00fcnstlerInnen sowie VeranstalterInnen. Absolut spannend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Welche Tipps w\u00fcrden Sie Azubis geben, die in der Hotellerie anfangen?<\/h3>\n<p>Sucht euch einen Ausbildungsbetrieb wie das Palatin &#x263a;.<br \/>\nSpa\u00df beiseite: Die Azubis sollten tats\u00e4chlich darauf achten, dass sie <strong>in einem vielseitigen Betrieb anfangen<\/strong>. Dort haben sie die M\u00f6glichkeit, sich in unterschiedlichen Bereichen zu bilden. Am Anfang kann man n\u00e4mlich einfach noch gar nicht wissen, in welche Richtung man sp\u00e4ter gehen m\u00f6chte. So ist eine fundierte Entscheidung des Karriereweges sp\u00e4ter f\u00fcr sie deutlich einfacher. Auch, wenn ich dann sp\u00e4ter in einem bestimmten Bereich durchstarten m\u00f6chte, sollte ich trotzdem ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die anderen Abteilungen haben. Somit w\u00e4chst auch das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen in anderen Abteilungen und das erleichtert das <strong>Teamwork<\/strong>. Ohne dieses grundlegende Teamwork funktioniert kein Unternehmen.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Das Palatin ist ja unglaublich vielf\u00e4ltig. Zu unserem Repertoire geh\u00f6ren die Bereiche Kultur, Tagung, Hotel und Restaurant. Hand aufs Herz, haben Sie einen Favoriten?<\/h3>\n<p>Das darf ich doch nicht sagen &#x263a; . Da gibt es keinen &#x263a;. Ich mag Veranstaltungen, bei denen alle Bereiche zusammen kommen. Solche, bei denen <strong>Zusammenhalt und Teamarbeit<\/strong> im Vordergrund stehen. Zum Beispiel das <strong>Stadtfest<\/strong>,<strong> Spitzen und Wein<\/strong> und die <strong>Comictage<\/strong>. Hier k\u00f6nnen wir gl\u00e4nzen. Wir k\u00f6nnen zeigen, dass wir kein reines Hotel, Restaurant oder Kulturzentrum sind. Sondern dass das Palatin ausmacht, dass wir ALL\u2018 das sind! Bei diesen Events geben wir den Menschen somit ein bisschen mehr als unsere MitbewerberInnen. Wer kann hier in der Umgebung denn sonst solche komplexen Veranstaltungen aus einer Hand ausf\u00fchren?<br \/>\nDie Kultur schwingt nat\u00fcrlich \u00fcberall mit, und das Kulturzentrum ist der Grund warum wir anders sind als ein klassisches Tagungshotel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5480 size-large\" src=\"https:\/\/www.palatin.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/palatin-hotel-tagungen-wiesloch-heidelberg-interview-eckstein-draussen-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Warum Hotellerie und Gastronomie?<\/h3>\n<p>Das Besondere ist der<strong> Kontakt mit Menschen<\/strong>. Man muss diese soziale Komponente m\u00f6gen, dann ist man genau richtig in der Hotellerie. <strong>Nur die Hotellerie gibt einem die Chance, so flexibel zu sein.<\/strong> Nirgendwo anders ist es so leicht verschiedene Betriebe kennenzulernen und auch verschiedene Regionen, wenn man m\u00f6chte. Man kann auch schnell ins Ausland. Die Flexibilit\u00e4t, die t\u00e4glich von einem verlangt wird, hilft definitiv auch in vielen anderen Bereichen des Lebens.<\/p>\n<p>Bei der Gastronomie bringt der <strong>Eventcharakter<\/strong> unheimlich viel Spa\u00df. Wenn man als Team Menschen tats\u00e4chlich einen besonderen Augenblick bescheren kann, ist das was ganz Besonderes. Es ist wirklich sch\u00f6n, wenn man sieht, dass G\u00e4ste den Moment mit FreundInnen und Familie genie\u00dfen k\u00f6nnen. Stellen Sie sich vor: Alle arbeiten hart und geben unglaublich viel Einsatz. Dann ist die Veranstaltung vorbei und die G\u00e4ste sind gl\u00fccklich. Das ist ein fantastisches Gef\u00fchl. Man wei\u00df direkt wof\u00fcr man gearbeitet hat. Nat\u00fcrlich feiert man dann auch ein bisschen sich selbst. In keinem anderen Job hat man das so unmittelbar.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h3>Was ist das sch\u00f6nste Erlebnis, das Ihnen im Palatin passiert ist?<\/h3>\n<p>Ganz klar das <strong>Konzert von den Busters<\/strong> auf dem Stadtfest. Einerseits weil es ein tolles Konzert mit einem feiernden Wiesloch war, andererseits weil man endlich das Gef\u00fchl hatte, dass Corona uns wieder leben und uns wieder gemeinsam Spa\u00df haben l\u00e4sst. Aber es gibt auch noch unz\u00e4hlige andere Highlights. Der <strong>Wieslocher Songcontest<\/strong> war richtig gut, weil durch dessen Live-\u00dcbertragung noch mehr Nervenkitzel geboten war, sowie beide <strong>Weihnachtsgr\u00fc\u00dfe von 2020 und 2021<\/strong>. Hier kam alles zusammen \u2013 tolles Team, tolle PartnerInnen und tolle K\u00fcnstlerInnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hatte Corona etwas Gutes f\u00fcr das Palatin?<\/h3>\n<p>Es war eine Krise. Einerseits f\u00fcr jeden einzelnen im Palatin \u2013 sowohl finanziell aufgrund von Kurzarbeit als auch f\u00fcr die Arbeit selbst. Das Arbeitsleben im Gastgewerbe lebt vom Service am Gast. Wenn dies nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich ist, fehlt Sinn in der Arbeit. Andererseits war es auch f\u00fcr das Unternehmen Palatin eine gro\u00dfe finanzielle Belastung, die aber teilweise durch staatliche Hilfe abgemildert wurde. Ich glaube, dass wir <strong>das Beste aus der Krise gemacht<\/strong> haben. Nachdem wir die Krise soweit wie m\u00f6glich gemanagt hatten, fingen wir an Kulturformate zu \u00fcberdenken, uns im Bereich der <strong>digitalen Veranstaltungstechnik<\/strong> fortzubilden, alle <strong>Arbeitsabl\u00e4ufe<\/strong> im Unternehmen zu \u00fcberpr\u00fcfen und die <strong>Unternehmensausrichtung<\/strong> zu \u00fcberarbeiten. Wir sind heute fachlich und konzeptionell besser aufgestellt als vor Corona. Wir konnten neue Menschen f\u00fcr unser Team gewinnen, man bemerkt einen st\u00e4rkeren Zusammenhalt und eine gr\u00f6\u00dfere Identifikation mit dem Unternehmen. Zusammengefasst: Ja, die letzten 3 Jahre hatten auch etwas Gutes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was w\u00fcrden Sie sich f\u00fcr die Zukunft des Palatins w\u00fcnschen?<\/h3>\n<p>Dass wir den Weg beibehalten, den wir eingeschlagen haben und ihn stetig weiter entwickeln. Dar\u00fcber hinaus soll unsere Arbeit, Engagement und unsere Motivation, alles was wir an Ideen und Zeit investiert haben, belohnt werden. Ich meine damit, dass das Palatin als <strong>regionales Kulturzentrum<\/strong> wahrgenommen werden soll, das mehr als nur spannende Veranstaltungen anbietet \u2013 es soll vielmehr eine<strong> Begegnungsst\u00e4tte von Kulturinteressierten und Kulturschaffenden<\/strong> werden. Menschen aus Wiesloch und der Region sollen bei uns Kultur erleben und selbst gestalten k\u00f6nnen. \u00dcbrigens Wein und gutes Essen verstehe ich pers\u00f6nlich als Kulturg\u00fcter. Gleichzeitig ist es wichtig, unsere Position als regionales Kongresszentrum nach der Zwangspause der letzten 3 Jahre wieder neu einzunehmen. Am Ende des Tages stimmen aber die Ziele \u00fcberein, dass sich die Menschen, egal ob privat oder gesch\u00e4ftlich, bei uns aufgehoben f\u00fchlen sollen und uns und unseren F\u00e4higkeiten vertrauen. Letztendlich sollen sich unsere Anstrengungen nat\u00fcrlich auch wirtschaftlich lohnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Welchen ber\u00fchmten Menschen w\u00fcrden Sie gerne f\u00fcr eine Veranstaltung in\u2018s Palatin holen?<\/h3>\n<p><strong>Realistisch<\/strong>: ich vermisse Jazz bei uns, daher w\u00fcrde ich wirklich gerne Jazz-MusikerInnen wie z.B.: Anna Depenbusch und Fola Dada zu uns holen. Vom Kabarettistischen her bin ich ein Fan von Thorsten Str\u00e4ter und Max Uthoff.<br \/>\nF\u00fcrs Stadtfest w\u00e4re es auch klasse, wenn Liedfett, Die Happy oder J.B.O zu uns kommen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong>Unreal:<\/strong> Dann auf jeden Fall Nirvana mit einem sch\u00f6nen Unplugged-Konzert bei uns im Staufersaal. Ansonsten w\u00fcrde ich auch zu Pixies und jemandem wie Helge Schneider bestimmt nicht Nein sagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>In unseren gr\u00f6\u00dften Tagungsraum, den Staufersaal, passen 1200 Personen. Auf dieser B\u00fchne standen Sie ja auch schon des \u00d6fteren. Stehen Sie gerne auf der B\u00fchne?<\/h3>\n<p>Ja,<strong> tats\u00e4chlich stehe ich sehr gerne auf der B\u00fchne<\/strong>. Ich wei\u00df aber auch, dass ich darin nicht besonders gut bin. Ich w\u00e4re gerne besser und mit jedem \u00dcben wird es auch besser. Trotzdem bin ich jedes Mal noch super nerv\u00f6s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hatten Sie ein Lieblingsfach in der Schule?<\/h3>\n<p>Kaum zu glauben, aber tats\u00e4chlich war <strong>Mathe<\/strong> eines meiner Lieblingsf\u00e4cher. Es hing, wie bei allen, auch immer von der Lehrkraft ab. Dabei hatte ich leider selten eine\/n gute\/n Mathelehrer oder Mathelehrerin, nur in der 5. Klasse glaube ich. Ansonsten haben mir Kunst, Erdkunde und Bio, aber auch Sport immer Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Welche ist Ihre liebste Kulturveranstaltung und warum?<\/h3>\n<p><strong>R\u00fcdiger Baldaufs Trumpet Night mit Max Mutzke<\/strong> war richtig gut. Im Saal war die Stimmung absolut klasse! Die Qualit\u00e4t der Veranstaltung war unheimlich hoch. Max Mutzke selbst und auch die MusikerInnen waren fantastisch. Es ist einfach nochmal etwas Anderes, als Privatperson eine Veranstaltung zu besuchen, wenn man ansonsten nur hinter den Kulissen mit mischt. Es war richtig, richtig gut und <strong>die Veranstaltung hat auf allen Ebenen Spa\u00df gemacht<\/strong>. Ich glaube man merkt, wie begeistert ich immer noch bin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Welches sind Ihre Werte im Umgang mit Mitmenschen?<\/h3>\n<p><strong>H\u00f6flichkeit<\/strong> und einfach<strong> gute Umgangsformen<\/strong> sind f\u00fcr mich extrem wichtig und die absolute Grundlage. Ansonsten bin ich daf\u00fcr, den Menschen gew\u00e4hren zu lassen. Es ist essenziell, Personen ihren Raum zu geben. Ich erlaube meinen Mitmenschen immer die gleichen Freiheiten, die ich mir auch zugestehe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie sieht der perfekte Sonntag f\u00fcr Sie aus?<\/h3>\n<p>Mein perfekter Sonntag besteht haupts\u00e4chlich daraus,<strong> Zeit mit der Familie<\/strong> zu verbringen. Erst fr\u00fchst\u00fccken wir nat\u00fcrlich ausgedehnt. Dann gehen wir vielleicht nach drau\u00dfen, fahren Fahrrad oder gehen schwimmen. Wir spielen Brettspiele oder bauen Lego aber auch zusammen Kochen geh\u00f6rt dazu. Manchmal bleiben wir auch einfach nur im Bett, essen S\u00fc\u00dfigkeiten und schauen Filme. Wir erz\u00e4hlen uns viel und lachen gemeinsam. Sch\u00f6n ist es auch, wenn wir Bekannte treffen. Meistens sind es befreundete Familien, deren Kinder mit unseren zusammen aufwachsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Welcher Mensch hat Sie besonders beeindruckt?<\/h3>\n<p>Wenn man das so sieht,<strong> hat mich meine Frau am meisten beeindruckt<\/strong>. Auch nach all den Jahren ist sie die Person, mit der ich mich immer noch austauschen kann. An ihr kann ich mich messen und sie sch\u00e4rft meine eigenen Charaktereigenschaften. Sie ist der Mensch, zu dem ich am meisten Vertrauen habe, auch bei Entscheidungen oder Beurteilungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Haben Sie ein Lieblingsbuch und falls ja, warum?<\/h3>\n<p>Belletristik und ich sind seit 20 Jahren ein abgeschlossenes Kapitel. Ich habe schon l\u00e4nger kein Buch mehr beendet. R\u00fcckblickend muss ich sagen, dass das letzte Buch, das mich wirklich gefesselt hat <strong>\u201eDer Mann ohne Eigenschaften\u201c von Robert Musil<\/strong> war. Prinzipiell geht es um die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens oder differenzierter ausgedr\u00fcckt um die Auseinandersetzung mit inneren und \u00e4u\u00dferen Wirklichkeiten. Aber nicht so plump wie bei Herman Hesse.<br \/>\n\u00c4hnlich faszinierend fand ich den Untertan von Heinrich Mann \u2013 eine weitere fantastische Schilderung der M\u00f6glichkeiten des Menschseins.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Verraten Sie mir ihre Lieblingsspeise aus unserem Restaurant?<\/h3>\n<p>Definitiv nicht leicht zu beantworten. Wir haben eine <strong>wechselnde Speisekarte<\/strong> und zu viele, zu gute Gerichte, um nur Eines zu nennen. Richtig gut war auf der letzten Winterkarte der \u201eHeilbutt mit dreierlei K\u00fcrbis\u201c. Ein absolutes Highlight war f\u00fcr mich auch die \u201eSous-vide gegarte Entenbrust\u201c als Vorspeise, aber das ist sicherlich schon 3 Jahre her. Auf der <a aria-label=\"\u00d6ffnet die Seite &quot;Gastronomie&quot;\" href=\"https:\/\/www.palatin.de\/gastronomie\/\">aktuellen Karte<\/a> sind die \u201eVariationen vom Blumenkohl\u201c mein Favorit. Es klingt speziell, aber ich mag es, \u00fcberrascht zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woher kannten Sie das Palatin bevor Sie hier angefangen haben? Tats\u00e4chlich war die damalige Stellenausschreibung mein erster wirklicher Ber\u00fchrungspunkt mit dem Palatin. Und das obwohl ich zuvor in Leimen gearbeitet habe und in Kronau lebe. Dass ich das Palatin mit seinem vielseitigen Angebot hier das erste Mal so richtig wahrgenommen habe, hat mir gezeigt: \u00d6ffentlichkeitsarbeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":5480,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[75],"tags":[],"post_folder":[],"class_list":["post-4368","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-insights"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4368"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10869,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368\/revisions\/10869"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4368"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.palatin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=4368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}