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Bewusstes Essen geht uns alle an – erfolgreiches 1. Metropolsymposium!

04.07.2014

Bewusstes Essen geht uns alle an - erfolgreiches 1. Metropolsymposium!

Das 1. Metropol-Symposium für kulinarische Bildung im BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel in Heidelberg-Wiesloch vermittelte spannende Einsichten zu Essen und Lebensqualität.

Essen geht uns alle an. Kaum jemand, den in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft, in der Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung stehen, nicht die Sorge umtreibt, was gesundes und ethisches Essen tatsächlich bedeutet und wie dieses im Alltag praktikabel umgesetzt werden kann.  Vom kulturellen Aspekt des Essens ganz zu schweigen, denn dieser findet in unserer schnelllebigen Zeit kaum noch Beachtung. Wo früher das gemeinsame Essen eine kommunikative Plattform für die Familie war, finden sich heute die Menschen bei Fast-Food und Tiefkühlprodukten zu schneller Nahrungsaufnahme zusammen.

Diesen Themen widmete sich das 1. Metropolsymposium zur kulinarischen Bildung, dass unter großer Beachtung von Politik, Wissenschaft, Vertretern von Institutionen und Verbänden und interessierten Bürgern stattfand. Was bedeutet Essen und Lebensqualität in unserer Gesellschaft? Erschreckend ist die Bilanz der weggeworfenen Lebensmittel. Ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich vernichtet, davon stammen 50 % aus privaten Haushalten. Bewusstes Einkaufen ist somit unumgänglich geworden und ein erster verantwortlicher Schritt in die richtige Richtung. Erfreulich ist der Trend zu mehr regionalen und frischen Produkten, darin waren sich die Teilnehmer des Symposiums einig. Der Umdenkprozess hat begonnen, das Augenmerk liegt auf qualitativ hochwertigen Produkten. Biomärkte erleben einen Aufschwung, Wochenmärkte haben regen Zulauf, es wird auch wieder verstärkt direkt beim Erzeuger eingekauft. Inhaltsstoffe von Lebensmitteln werden kritischer beäugt und das auf Zusatzstoffe und Gentechnik verzichtet werden soll, darin waren sich alle engagierten Redner und die Teilnehmer der Diskussionsrunden einig.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ernährungsbildung für Kinder und Jugendliche angesichts der steigenden Zahl übergewichtiger, junger Menschen. Auch die Rolle der Gastronomie und des Lebensmittelhandels muss neu überdacht werden. In einzelnen Dienstleistungsbranchen werden bis zu 30 % der Lebensmittel pro Abend vernichtet. Hier sieht sich das BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel in Heidelberg-Wiesloch in der Vorreiterrolle und ist bestrebt, eingeführte Konzepte konsequent weiter zu verfolgen und neue konstruktive Wege zu suchen. Der soziale und kulturelle Aspekt des Essens über die Nahrungsaufnahme hinaus, muss unbedingt wieder verstärkt in den Vordergrund rücken. Essen ist nicht nur die Zufuhr von Lebensmitteln. Es vermittelt ein sinnliches Vergnügen, nährt auf körperlicher und seelischer Ebene und verbindet die Menschen in einem kommunikativen Prozess, der einen unverzichtbaren Ausgleich für Hektik und Stress in Familie und Freundeskreis bilden sollte.

Dass der eingeschlagene Weg weitergeführt werden sollte, darin sehen sich die Organisatoren des 1. Metropolsymposiums sehr bestärkt. Prof. Dr. Alois Wierlacher, Vorsitzender des Kulinaristik Forums Rhein-Neckar und Klaus Michael Schindlmeier, Geschäftsführer des BEST WESTERN PLUS Palatin Kongresshotel in Heidelberg-Wiesloch sind bestrebt, eine jährliche Veranstaltung zu etablieren, um aktuelle Schwerpunkte der Thematik regelmäßig in den Blickpunkt zu rücken.

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